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getting settled in Germany

Archive for August, 2002

Tena – Cabanas Amarongachi

Am Morgen ging es, nach dem jeder seine Wäsche frisch gewaschen empfangen hatte, in Richtung Regenwald. Einige machten es sich auf dem Jeep gemütlich und konnten so eine schöne Aussicht und den Übergang von Tena bis in den spärlich bevölkerten Regenwald erleben.
Das Camp, welches uns empfing, wurde aus den Hölzern des Regenwaldes gebaut und wird auch von Bewohnern jenes Waldes geleitet und unterhalten. Die kleinen typischen Hütten wurden bezogen und sofort ging es bepackt mit LKW-Schläuchen zur erfrischenden Lagune. Hier konnte man von einem Felsvorsprung ins erfrischende Nass springen oder über Kaskaden hinweg ins Wasser rutschen. Die Rutschpartie wurde für manche zur etwas stärkeren Beanspruchung des Sitzfleisches! In der ecuadorianischen Sonne konnte in aller Ruhe genug Energie für das nächste Abenteuer getankt werden.

Banos – Teil 2

Es wurde eine ordentliche Schlammschlacht, auf den matschigen und ungeteerten Strassen. Die Spitzengruppe um Frank, Tom und Michael hat sich sehr schnell vom Feld abgesetzt. Wieder zusammegeführt, überquerte die Gruppe ein Fluss, der über die Strasse führte und für einige ein sehr nasses Hindernis darstellte.

Die Aussicht, dass es nach einem letzten grossen Aufstieg nur noch bergab gehen sollte, liess viele am Leben erhalten. Doch nach drei, vier oder noch mehreren Steigungen war die Motivation bei einigen doch angekratzt. Trotz alledem haben alle die 60 km in sensationellen 6,5 Stunden geschafft!

Die Dusche und die anschliessende Pizza wurden in Ruhe genossen und waren der Abschluss dieses anstrengenden aber schönen Tages.

Banos

Das Frühstück auf der Dachterasse sollte die Stärkung für einen sehr erlebnisreichen Tag werden. Um 9 Uhr ging es zum Mountainbikeausrüster.

Die erste Etappe war dann auch eine asphaltierte Strasse, die uns zu einer Seilbahn führte. Es wurde schon eine schaukelige und lustige Angelegenheit, 180 Meter über dem Fluss. 5 Leute in einer Gondel schien manchmal ganz schön viel, doch angekommen sind alle ;)
Die zweite Etappe führte uns zum “Pialaro de Diablo” (teuflischer Wasserfall). Eine wirklich atemberaubende Geräuschkulisse empfing uns. Das Wasser fiel immerhin über 40 Meter tief in eine enge Felsenschlucht.

Nach einem kurzen Snack ging es dann in strömendem Regen weiter, was der Tour noch den besonderen Kick gab.

Laguna Quilotoa – Banos

Die Nacht war relativ kurz, denn um 6 Uhr ging es raus. Der Sonnenaufgang über dem Kratersee wartete. Und das Aufstehen hat sich gelohnt!
Beeindruckend wie die Landschaft langsam zum Leben erwacht und die Farbe des Kratersees von grau zu grün wechselt. Das Frühstück sollte die Stärkung für den Marsch zur Lagune werden. Der Abstieg war für viele um einiges einfacher als der beschwerliche Aufstieg. Doch alle Beteiligten schafften es in Rekordzeit wieder ins Dorf und waren dementsprechend erschöpft und über einen reichlichen Schluck Wasser mehr als dankbar.
Die Stadt Banos am Rande des Dschungel erreichten wir nach 2 Stunden Fahrt. Natürlich liessen wir uns den Besuch im Thermalbad nicht nehmen. Im französischen Restaurant gab es dann auch noch leckere Crepes und der Tag ging ruhig zu Ende.

Quito – Cotopaxi – Laguna Quilotoa

Man konnte die Energie des noch aktiven Vulkanes spüren, auch wenn der letzte Ausbruch im 18. Jh. war.
Im Hostal wurde derweilen schon das Schaf geschlachtet und auf traditionelle Art zubereitet. Es war ein reichliches Abendessen, bei dem die Einheimischen einige ihrer traditionellen Lieder spielten. Wozu wir im Anschluss auch mit allen 10 Familienmitgliedern das Tanzbein geschwungen haben!
Mit einer kleinen, viventura-eigenen Überaschung ging dieser schöne Tag zu Ende und das Bett aus Stroh und einer Paramograsmatte wurde zum kühlen Nachtlager.

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