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globetreter on tour

…next stop Offenbach….

Archive for March, 2007

otago island – peel forest

Ganz gemütlich haben wir den Tag begonnen und sind erst einmal auf Otago Island an den Sandfly Beach gefahren. Noch vor dem Frühstück haben wir uns auf die Suche nach Pinguinen gemacht. Auf dem Weg zum Strand mussten wir durch eine kleine Herde von Schafen auf einem Bauernfeld. Endlich am nach völlig menschenleeren Strand angekommen haben wir zunächst nur ein paar Möwen gesehen. Doch nach ein wenig Zeit haben wir einen großen wankenden Haufen am anderen Ende des Strands entdeckt. Es war ein großer Seelöwe der gerade aus dem Ozean gekommen ist und noch ein wenig dösen wollte. Also sind wir ein wenig näher gekommen und haben ein paar schöne Bilder gemacht und zufällig noch einen Kollegen von ihm gesehen. Doch wer kennt es nicht, den Morgen gern etwas ruhiger angehen zulassen. Also haben wir die beiden einfach in Ruhe gelassen und haben auch uns ein schönes Frühstück gemacht.

southern scenic route - sandfly beachsouthern scenic route - sandfly beachsouthern scenic route - sandfly beach
Das Ziel war heute Peel Forest und Rangitata Rafts. Also mussten ein paar km geschafft werden, doch was gibt es schöneres ein gemütliches Mittagessen am Strand. Deshalb haben wir einfach gestoppt und die Zeit genossen…

Da man in Neuseeland wirklich frisches Obst und Gemüse direkt vom Bauern kaufen kann, haben wir in Makikihiki einen Stopp gemacht und uns mit frischen Obst eingedeckt. Ganz zufällig haben wir bei unserem letzten Stopp herausgefunden, dass man bei dem Rafting-Anbieter für 5$ mit unserem Sanchez campen kann. Also gab es diesmal keine Frage wo wir schlafen. Es war eine sehr gute Idee, denn hier haben wir eine große Küche und jede Menge nette Leute getroffen und eine warme Dusche…

invargargill – catlin forest – otago island

Die Stadt kann man nun nicht wirklich ein touristisches Highlight nennen, doch wenn man schon einmal da ist sollte man sich ein wenig Zeit nehmen.
Dies taten wir dann auch gleich und die i-Site empfahl uns als erstes das städtische Museum und danach den Garden Park. Das Museum war in der Tat recht interessant und hat uns ein wenig die Geschichte der Aukland Island und der Geschichte der Maori nähergebracht. Besonders interessant ist die Einrittpreispolitik, denn man zahlt je nachdem wieviel man möchte.

Der Park war ein sehr schöner klassischer englischer Park mit Grass ganz kurzgeschoren und saftig grün. Für alle Rosenfreunde unter uns, gab es noch die Besonderheit von zwei Rosengärten.

southern scenic route - invargarcillsouthern scenic route - invargargill rosengartensouthern scenic route - invargargill rosengarten

Leider oder zum Glück hat Anne-Kathrin in der Frontscheibe einen etwas größeren Riss gesehen. Also sind wir gleich einmal zu unserem neuen Servicepartner AA gegangen. Auf Empfehlung sind wir nach kurzer Zeit sind wir bei Smith&Smith, den Glasexperten, gelandet. Die 600$ für die neue Scheiben haben wir erst einmal gespart, denn die Experten haben uns beruhigt das wir mindestens noch 4-5 Wochen damit fahren können. Dann können wir sie in unserer zukünftigen Stadt fixen lassen.

Wir haben uns aufgemacht Richtung Catlin Forest. Leider waren wir in Porpoise Bay nicht erfolgreich und konnten weder Delfine noch Seelöwen sichten. Auf dem Weg zur Cannibal Bay haben wir ab und zu gestoppt um ein paar Wasserfälle zu besuchen. Sicherlich gehören sie nicht unbedingt zu der Kategorie Niagarafälle, aber sie sind eine nette Abwechslung zur Autofahrt. An der Cannibal Bay waren wir aber dafür sehr erfolgreich. Mitten am Strand lagen zwei Seelöwen die gerade Mittagsschlaf hielten. Fast 30 Minuten konnten wir mit ihnen gemeinsam den Strand teilen. Irgendwann wurde der Mutter das kalte Nass und der nervende Balg zu viel und sie sind zurück in den Ozean getappst. So ein Leben möchte man haben, einfach den ganzen Tag dösen…

southern scenic route - seeloewensouthern scenic route - seeloewensouthern scenic route - alles im blick
Für den heutigen Tag fehlten noch Delfine und Pinguine. Also haben wir uns Richtung Nugget Point aufgemacht. Leider hat uns das gute Wetter verlassen und wir konnten nicht die eigene Hand vor Augen sehen. Als die Wolken irgendwann doch einmal verschwunden waren, konnten wir bis auf ein paar Robben und Pinguine in weiter Ferne nichts erblicken.

southern scenic route - leutturmsouthern scenic route - wetterwelten
Als wir dann endlich unsere Fahrt fortsetzen wollten, hat uns unser treuer Freund eine Strich durch die Rechnung gemacht. Somit hieß es erstmal einen Reifen wechseln. Auf unbefestigten Boden ist das überhaupt kein Spass…doch was wäre man ohne nette Hilfe. Ein Ehepaar aus Australien hat uns prompt unter die Arme gegriffen und nach etwas längerem Hin-und-Her-und-Auf-und-Ab war der neue Reifen dran.

southern scenic route - sanchez braucht neuen reifen
Bis zur nächsten Stadt sind wir mit dem Ersatzreifen gekommen und haben dort für sage und schreibe 10 Euro wechseln lassen.

Nach ein paar Streicheleinheiten für den matretierten Sanchez, haben wir diesen so stressigen Tag auf Otago Island in der Nähe von Dunedin City ausklingen sehen. Gecampt haben wir auf dem Parkplatz des Royal Albatros Centre. Man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, so diesig war es. Schon ein etwas  komisches Gefühl…

queenstown – skydiving – luge

was macht man, wenn man 5000 meter über der erde ist? …JUMP…
Also haben wir uns einfach aus einem kleinen Flugzeug gestuerzt. Immerhin ging nach 60 Sekunden freien Fall der Fallschirm auf. Ein unglaubliches Gefühl, dass wir mit Sicherheit nie mehr vergessen werden.

queenstown - anne springt...queenstown - ist es superwoman...

queenstown - anne in der luftqueenstown - anne in der luft

queenstown - anne in der luftqueenstown - anne in der luft

Ganz gemütlich ging es mit ein paar Kurven in der Luft in Richtung Erde und wir konnten dabei die Gegend bewundern. Fast schon unheimlich wie gut das Wetter war, denn wir konnten sogar den 220 km entfernten Mount Cook sehen.

queenstown - micha und anne wieder auf der erdequeenstown - micha und sein buddy

Am Nachmittag haben wir uns dann noch in die Gondel geschwungen und Queenstown von oben bewundert. Bergab ging es mit dem Andrenalin-Kick “Luge”, ich sag nur…anschnallen.

queenstown - von obenqueenstown - anne ueber der stadt

queenstown - rasante fahrtqueenstown - anne ist speedy gonzales

milford sound

Zum ausspannen nach dem doch ein wenig anstrengenden Hiking, ging es heute von Te Anau ins Fjordland zum Milford Sound. Eine Dampferfahrt strengt die müden Gliedmaßen nicht zu sehr an.

Auf der Fahrt dorthin haben wir den einen oder anderen Stopp eingelegt. Am Mirror Lake konnten coole Enten beobachten die sich Kopfüber ins kalte Nass gestürzt haben und erst nach einigen Minuten am anderen Ende des Sees wieder aufgetaucht sind. Bei flauem Wind hätte der See auch die Berge gespiegelt. Durch wilde Entenjagd und ein wenig viel des Windes hatten wir hier leider Pech. Umso beeindruckender war der Zwischenstopp an der “Chasm”. Durch die Kraft des Wasser wurden hier der weiche Felsen zu skuriellen Gebilden geformt. Danach haben wir noch ein paar Keas geärgert um uns dann um 3:00 auf das Schiff zu begeben.

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Bei einer recht gemütlichen Fahrt auf dem Milford Sound haben wir einiges über den Fjord gelernt und bewundern dürfen. Sicherlich gehört die Fahrt nicht unbedingt zu den Adrenalin-Highlights, aber aufgrund der tollen Landschaft sollte sie auf keiner Reise fehlen. An Board hat man uns mit Kaffee und Cookies ganz gut bei Laune gehalten. Da wir mit einem sehr kleinen Schiff gefahren sind, konnte der Kapitän sehr sehr nah an einige Wasserfälle und Robben heranfahren. Dabei wurde man schon ganz gut nass und wir hatten unsere gratis Dusche.

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Den Abend haben wir ganz gemütlich an einem der zahlreichen freien Campsites auf dem Weg nach Te Anauausklingen lassen. Heute geht es auf nach Queenstown…

kepler track

Die Natur in Neuseeland erlebt man am besten direkt in einem der bekannten Tracks. Da der Milford Track bis Ende April ausgebucht ist, haben wir uns für den Kepler Track entschieden. In drei Tagen standen 60km auf dem Programm.

1. Tag
Te Anau – Luxmore Hut
Der Anfang der anstehenden 6 Stunden war recht einfach. Trotzdem hat sich Anne-Kathrin doch so ein paar Gedanken gemacht, ob sie den Aufstieg ohne Probleme schafft oder es irgendwelche Probleme geben wird.
Und es wurde wirklich anstregend. In 3 Stunden mussten wir 800 Höhenmeter überwinden. Soweit kein Problem, doch wenn man Verpflegung und Kleidung für drei Tage dabei hat und die Sonne von oben knallt, wird es doch ganz spannend. Umso höher wir gekommen sind umso stärker wurde die Vegetation. Nach einer Weile haben wir endlich die Bushline erreicht. Nun durften wir uns auch noch mit dem Wind herumärgern. Doch nach einer weiteren Stunden haben wir die Luxmore Hut erreicht und uns erst einmal einen Tee gemacht und die Aussicht genossen.
In der Hut haben 50 Personen Platz und es ist schön zu sehen, dass die Unterkunft einfach von allen gepflegt und akzeptiert wird. Jeder hat eine Matratze auf einem Bett und kann die Küche und Toilette nutzen. Alles sehr einfach und es funktioniert.

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2. Tag
Um 7 Uhr ging es für uns schon wieder weiter. Nach einem heißen Tee, selbstgemachten Schnitten und den Müsliriegel (schmecken hier wirklich gut!) haben wir uns aufgemacht. Zunächst ging es noch einmal eine Stunde bergauf zum Bergkamm. Diesmal waren Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h angesagt. Da uns keine Bäume geschützt haben, mussten wir doch ganz ordentlich aufpassen das wir nicht weggeweht werden.
Der Weg ins Tal sollte sich über 4,5 Stunden hinziehen. Und man kann wirklich von hinziehen sprechen, denn es schien einfach nicht zu enden. Nach gefühlten 900 Kurven haben wir es endlich geschafft und die nächste Hütte erreicht. Da wir sehr früh losgegangen sind, waren wir diesmal die ersten vor Ort. Auf dem Weg haben wir ab und zu eine sehr beeindruckende Gruppe von Wanderern getroffen. Alle waren gut über 50 und der älteste 72 Jahre alt. Hätten sie keine regelmäßigen Pausen gemacht wären sie locker vor uns angekommen, sie wären wirklich sehr schnell unterwegs.
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3. Tag
Die Wettervorhersage hat von Regen und schweren Regenfällen gesprochen, also haben wir wieder um 7 die Hut verlassen. Bis auf die Dauer des Weges sollte es eine recht einfache Sache werden. Somit lagen fast 24km vor uns. Diesmal war es flaches Gelände und größtenteils durch Wald geschützt.
Die letzten Kilometer waren anstrengend und man wollte am liebsten einfach stehen bleiben und nicht weitermachen. Irgendwie haben wir es dann doch zu Rainbow Greak geschafft und sind mit dem Shuttle-Bus nach Te Anau gefahren. Wir waren so vor einfach nicht mehr laufen zu müssen…

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Am Abend haben wir uns einmal mehr den Luxus eines Campinggrounds gegönnt. Nicht nur haben wir nach drei Tagen Wandern nichts mehr ersehnt als eine Dusche, auch die Wäsche musste unbedingt gemacht werden.

Morgen früh geht es nach Milford Sound, aber vielmehr wissen wir noch nicht…

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