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globetreter on tour

…next stop Offenbach….

Archive for July, 2007

auf du und du mit dem automobilclub

Was aus einem kleinen Ausflug zum Auffuellen der Gasflaschen werden kann, durften wir am Mittwoch Abend erleben. Da es am Abend doch etwas kuehler ist und unsere Gasflaschen fuer den Gasheizer leer waren, wollten wir nur ganz kurz in die Stadt zum Auffuellen. Doch da haben wir die Rechnung ohne Sanchez gemacht. Nachdem beide Flaschen aufgefuellt waren starteten wir den Wagen, doch kamen nur noch bis zur Ausfahrt der Tankstelle. Danach ging mal wieder nichts mehr.

Die netten Damen und Herren vom AA kannten uns mittlerweile schon, schliesslich war es das dritte Mal in drei Wochen. Nicht nur kam der gleiche Mechaniker, wir sogar das vergnuegen den gleichen Fahrer vom Abschleppdienst zu haben. Mit beiden hatten wir Spass an der Not und der Plan war beschlossen, das nun endlich der Verteiler an Sanchez ausgetauscht werden muss. In der letzten Werkstatt wurde er scheinbar nur notduerftig repariert.

Lange Rede kurzer Sinn, der Spass war wieder einmal nicht ganz billig und da wir auch noch einen Japan Import fahren ist die Ersatzteilbeschaffung schwierig. Der ganze Zauber hat zwei Tage gedauert und nun fahert er hoffentlich fehlerfrei fuer die naechsten 100.000 Kilometer. Falls wir ihn nicht vorher gegen einen kleinen Flitzer eintauschen.

Die erste kleine Tour am Samstag hat er sehr gut gemeistert und wir sind guter Dinge, dass wir naechstes Wochenende wieder in die Berge fahren koennen.

gluecksspiel und ein wenig schnee

An jedem Donnersag nach dem Zahltag steht Poker auf dem Programm. Nachdem wir bereits eine Runde in San Fransisco spielen konnten – danke Andrea – freuten wir uns auf eine kleine Runde. Der Einsatz von 10 Dollar pro Person ist mehr als gerechtfertig, wenn man bedenkt, dass mal wieder Pizza im Ueberfluss und ein prall gefuellter Kuehlschrank da waren.

Die ersten Spiele verliefen relativ ruhig, doch als Anne-Kathrin ihren ersten grossen Pot gewonnen hat und danach gleich noch einer folgte, war der Abend fast gelaufen. Es ist ein bissl schwierig mit 250 Dollar Chips gegen 4500 Dollar Chips zu spielen, daher haben wir nach 6 Spielen Anne-Kathrin zum klaren Gewinner erklaert. Und das beste…der Gewinner bekommt alles. (Das Skiwochenende war finanziert :) )

Mt Ruapehu

Am Samstag morgen haben wir es erneut versucht, und Sanchez hat uns diesmal nicht im Stich gelassen. Den kompletten Samstag konnten wir auf der Piste verbringen. Anne-Kathrin versuchte sich mit dem Snowboard und hat dank einer Einfuehrungsstunde schon recht schnell den Bogen gefunden und ist den Berg heruntergekommen. Fahren, Vorwaertsrolle, Fahren, Rueckwaertsrolle, Fahren, oops, Fahren, laecheln, Fahren, fallen…so ging es die meiste Zeit. Sie war Stolz wie Oskar auf ihrer Piste und selbst der Snowboardlehrer hat ihr brandneues und besonders glatt gewachstes Board gelobt. Den Abend verbrachten wir hundemuede und geschafft in Sanchez, der uns wie immer eine gute Unterkunft geboten hat.

IMG_9136.jpgmt.ruhapehuanne-kathrin mt.ruhapehu

Sonntags mussten wir schon frueh die Segel streichen, denn da es den kompletten Samstagabend geregnet hat wurde die Strasse zum Skifeld geschlossen. Wir haben nach dem Fruehstueck entschlossen nicht auf die naechste Pistenpruefung zu warten, sondern zurueck nach Wellington zu fahren. Schlussendlich war es eine gute Entscheidung, denn der Wind wurde staerker und die Pisten blieben den ganzen Tag geschlossen.

die diva will nicht…

Strahlender Sonnenschein, kein Wind und jede Menge Neuschnee. Es sollte ein sehr schoenes Wochenende werden. Doch da haben wir die Rechnung ohne unsere Diva gemacht.Nachdem es letztes Wochenende schon nicht sein sollte, dachten wir Sanchez is wenigstens nun auf unserer Seite.

Wir haben uns Samstag um 5 uhr morgens auf den Weg nach Mt Ruapehu gemacht. Doch nach 30 km war der Spass vorbei. Unser treuer Begleiter meldet ein wenig Hitze im Motor und wir waren auf dem direkten Weg zur naechsten Tankstelle, leider nicht schnell genug. Die Freunde von AA haben uns wir mal abgeschleppt, diesmal sogar bis vor die Haustuer. Ein sehr netter Mechaniker wollte nicht mal Trinkgeld von uns, mit der Begruendung “Ich werde doch von jemand anderem bezahlt.”. Einfach herrlich.

Scheinbar ist Sanchez eine kleine Diva, die gelegentlich die zarte Hand eines Kfz-Mechaniker braucht. Also ging es in Richtung Werkstatt und das grosse Raetselraten wir teuer der Spass wird began. Von einem Second Hand Motor (2000Dollar) bis ein kleines Kabel (50Dollar) war alles dabei. Schlussendlich sind wir bei einem kleinen Kabel herausgekommen, das ein wenig verdreht und vergammelt war. Und gaaanz zufaellig hat die Werkstatt den Deckel fuer die Wasserkuehlung auf dem Boden des Motors (?) gefunden. Die ganze Reparatur hat gluecklicherweise keinen Cent gekostet. Nun hoffen wir mal, dass die naechsten Wochen mit unserer kleinen Diva etwas enspannter verlaufen. Eventuell goennen wir Sanchez ab und zu einen Spritzer Oel oder eine Handwaesche…

Mit dem Snowboarden versuchen wir es einfach noch einmal naechstes Wochenende. Mal schauen was dann passiert…

arbeitsalltag…

Nach fast drei Wochen finden wir uns im NZ Arbeitsalltag wieder. Jeden morgen geht es kurz nach 6 aus dem Bett. Danach macht sich Anne-Kathrin auf zur Bahn und Michael schwingt sich aufs Rad. Dank einer sehr wohlwollenden Firmenpolitik koennen wir gemuetlich in der Firma fruehstuecken. Ein besonderes Highlight…es gibt Nutella. Nicht zu vergessen, die wunderbare Dusche auf Arbeit.

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Die Arbeit selbst unterscheidet sich kaum von unseren Jobs in Deutschland. Michael kann sich als Digital Producer um ein kleines, aber schnell wachsendes, Team kuemmern. Mit dem neuen Kunden Vodafone blickt das Online Department einer rosigen und arbeitsreichen Zukunft entgegen. Anne-Kathrin betreut als Account Manager wieder einige Kunden und darf sich von Meeting zu Meeting mit neuen Projekten und Aufgaben befassen.

Den Feierabend verbringen die Kollegen sehr gern in der Firma und das hat nicht unbedingt mit Ueberstunden, als vielmehr mit einem grossen Kuehlschrank gefuellt mit Bier, Wein, Ginger Ale, Coke und vielem mehr zu tun. Bei einer gemuetlichen Party Dart und einem kleine Gespraech in der riesengrossen Kueche vergeht der Abend sehr schnell. Wir haetten es nicht viel besser treffen koennen. Es gefaellt uns bisher sehr gut.

Am Wochenende wollten wir eigentlich zum ersten Snowboard Ausflug aufbrechen. Doch da machte uns die Diva Sanchez einen kleinen Strich durch die Rechnung. Mitten am Berg wollte er nicht mehr. Die Zuendung musste ausgetauscht werden. Leider ist uns das ganze Donnerstagnacht passiert und das Auto konnten wir erst Samstagmorgen abholen. Etwas zu spaet um noch mal vier Stunden zu fahren. Nun hoffen wir auf naechstes Wochenende und es sieht bisher sehr gut aus :)

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