December 28, 2007 at 3:11 pm · Filed under neuseeland
Haben die letzten Tage auf den Coromandeln verbracht und dort einen 2-Tages Marsch in den Pinnacles hingelegt. Natur pur. Die 600 steilen Hoehemeter haben sich gelohnt und die Aussicht hat fuer einiges entschaedigt. Nach nicht mal 4 Std sind wir in unserer Lodge angekommen. Da wir nur 13 Personen in der 50 Mann-Huette waren hat sich alles gut verlaufen. Es gab sogar ein Grill – hatten mal statt Tuetnspagetti ‘n fettes Steak mitnehmen sollen :)
Haben wir eigentlich schon von Michas Angel Abenteuern berichtet? Haben uns von einem Kollegen eine Angel mitgenommen und Micha war ganz scharf aufs Fischen. Waere da nicht die Sache mit den Koedern gewesen. Schoen fischig kann ich euch sagen. Den grossen Fang haben wir nicht gemacht, aber Micha durfte ein paar mal ins Wasser und die Angel berfreien. Toller Anblick….
Psst… haben vor den Sanchez zu verkaufen und wollen uns am Sonntag auf den groessten Automarkt in Auckland stellen. Sanchez ist schon ein Guter, alle Macken wurden beseitigt doch irgendwann ist auch mal gut und wir versuchen ihn gegen einen schniecken Kombi einzutauschen. Aber erstmal den guten Sanchez fuer nen guten Preis loswerden und dann schauen wir mal.
Nun machen wir uns noch einen schönen Freitag und Samstag und dann gehts auf den Automarkt. Danach ganz fix nach Wellington, schliesslich gilt es Anne-Kathrins Geburtstagsgeschenk einzuloesen.
December 26, 2007 at 1:04 pm · Filed under neuseeland
Was soll man mit zwei Wochen Weihnachtsurlab anfangen? Auf in den Norden. Am Sonntag haben wir den Snchez gepackt und sind Richtung Napier gezgen. Super Sonne Sonnenschein warn unser ständiger Begleiter. Erst haben wir in Hawkes Bay Stopp gemacht und dort etwas Wein verkostet bevor es weiter Richtung Napier weiterging. Da wir Napier schon gut kannten, wussten wir wo der Kaffee am besten schmeckt und das man den Staub der Strasse Swimmingpool mit Meerblick abspuelen kann. Den Bauch haben wir uns mit – wie es Weihnachten halt so typisch ist – mit Kirschen und Erdbeeren vollgeschlagen.
Da es wir den Abend nicht auf der faulen Haut verbringen wollten, haben wir uns gedacht, wir schrubben einfach noch ein paar km. Ohne den Sanchez noch einmal richtig aufzutanken ging es Richtung Gisborne. Was wir nicht vorsehen konnten ist, dass es auf der kurvenreichen Strecke mit durch die Wildnis geht, und es in den kleinen Kleckerdoerfchen keine wirklichen Tankstellen gab. Nachdem wir die ersten Mini Orte hinter uns gebracht haben meine Stossgebete erhoert und es gab endlich einen kleinen Shop mit einer Zapfsaeule der extra wieder wegen uns aufgemacht hat.
Weiter ging es ueber Gisborne zum East Cape. Vom Erdbeben hat man in Gisborne eigentlicht gar nicht mehr gesehen. Einge Fassaden sahen ein bissl demoliert aus, aber das wars dann auch. Immer an der Kueste entlang mit Zwischenstopp in Tiki Tiki mit seiner Kirche mit holzgeschnitzten Maori Kunst haben wir uns ein nettes Plaetzchen fuer den Heiligenabend gesucht. Da uns auf der ganzen Strecke kein Restaurant fuer ein nettes Abendbrot gefunden haben, gab es standesgemaess Fish&Chips. Den Abend haben wir mit einer jungen Schaeferhuendin verlebt. Auch nach staerkstem Bemuehen konnten wir sie nicht loswerden, also hiess es Stoeckchen werfen und holen auf dem Programm.

Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte die Angel ihren ersten (und wahrscheinlich letzten) Einsatz. Leider war der grosse Snapper fuers Mittagessen nicht an der Angel, doch schon allein die kleinen Fische die uns den Koeder weggefressen haben waren aufregend genug. Den ganzen Tag ging es dann von einem Strand zum naechsten und wir genossen einfach die schoene Zeit an den wirklich menschenleeren Straenden.




Und die Gans am ersten Feiertag mussten wir uns auch abschmatzen, weder Restaurant noch Supermarkt waren geoeffnet. Aber was gibts denn besseres als Spagetti aus der Dose mit echten dt. Stollen als Nachtisch? So richtige Weihnachtsstimmung kommt bei 30 Grad sowieso nicht auf.
Nach einer weiteren Nacht am Sandstrand ging es auf nach Tauranga. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stopp in der Kiwihauptstadt der Welt Te Puke gemacht. Eine fast 10 Meter hohe Kiwi deutet von weitem schon auf die Besonderheit dieser Region hin. Waechst die Kiwi eigentlich am Baum oder Strauch, oder doch wie einen Kartoffel aus dem Boden? Nun haben wir endlich gesehen das die leckere Frucht an einem Strauch wächst und jede Saison mehrere hundert Leute damit beschaeftigt sind diese mit der Hand zu pflücken.


In Tauranga haben wir den wunderschoenen Sandstrand genossen und Anne-Kathrin hatte auch endlich wieder die Moeglichkeit eine wenig zu shoppen. In den letzten Tagen waren alle Geschäfte, sogar McDonald und KFC, geschlossen und wir haben wir Hoffnung auf ein bissl Abwechslung aufgegeben.
Nun geht es weiter in Richtung Coromandel und zum Wochenende nach Aukland. Schliesslich muessen wir am Montag wieder in Wellington zum Silvesterkonzert (Shapeshifter und Fat Freddys Drop) sein.
Wir wünschen allen ein paar schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.