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getting settled in Germany

Archive for neuseeland tour 2007

new plymouth – otaki – waitomo caves – hamilton

Ganz gemütlich haben wir uns aufgemacht um unser nächstes Ziel, die Stadt New Plymouth zu erkunden. In keiner vorgeschlagenen Route (Lonley Planet oder ADAC) hat man davon gesprochen, aber wieso soll man nicht einfach mal einen anderen Pfad einschlagen.

Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stop in Otaki eingelegt. Man kann getrost “Outlet City” sagen, denn ein Outlet Shop folgt dem nächsten.

Natürlich konnten wir nicht am Surf Highway 45 vorbei und haben uns ein paar schöne Wellen angesehen und vom Mount Egmont Vulkan bezaubern lassen. Und da das Glück uns bisher fast immer treu geblieben ist, haben sich sogar die Wolken für einen kurzen Moment bewegt und wir hatten einen tollen Blick.

Mount Egmont

New Plymouth war leider nicht viel mehr als eine mittelgrosse Stadt ohne wirklich nennenswerte Highlights. Also hieß es ein Quartier für die Nacht finden. Urenui Beach soll der Summerstrand schlechthin sein. Wir können nur hoffen das nicht alle Kiwis diesen kleinen schwarzen Sandstrand aufsuchen, dass könnte eng werden.

Urenui BeachUrenui Beach - spuren im sand

Was wir auf der ersten Tour nicht geschafft haben holten wir nun nach. Die Waitomo Caves standen bei Anne-Kathrin ziemlich weit oben auf der Liste. Wie es sich für uns gehört haben wir nicht einfach nur die Caves besucht, sondern gleich eine Black Water Rafting-Tour gemacht. Etwas mehr als 1,5 Stunden sind wir mit Neoprenanzug und einen Autoreifen untern Hintern durch die Höllen geschwommen und haben die Glühwürmchen bewundert.

Auf dem Weg nach Aukland liegt gleich noch Hamilton, die größte im Inland liegende Stadt. Natürlich ist aufgrund des Osterfestes hier auch nicht wirklich viel los, doch für eine heisse Schokolade und einen Hummingbird-Cake mit warmen Himbeeren reicht es allemal. Das hier die Rocky-Horror-Picture Show ihren Anfang nahm, sei nur nebenbei erwähnt.
Hamilton - Genuss...Hamilton - rocky horror picture show
Nun sind wir auf dem Weg nach Aukland und danach zu der Spitze der Nordinsel von Neuseeland. Hier geht es hoffentlich zum Tauchen und Segeln, aber wir lassen uns einfach überraschen…

queen charlotte track

Einige laufen ihn in fuenf Tagen und andere fahren ihn einfach mit dem Auto ab. Bei herrlichstem Wetter haben wir zwei Tage in den Marlbourough Sounds genossen und die Seele baumeln lassen. Anne-Kathrin wurde mit einem wunderbaren Frühstück geweckt und der erste Tag begann nicht nur viel versprechend, er wurde es auch. Wir konnten an fast keiner Ecke vorbeifahren ohne das obligatorische “wow-schön-toll”. Und um die Mittagszeit haben wir dann Anne-Kathrins Paradies gefunden. Die Picnic-Bay-Campsite, eine klitzekleine Bucht in der sie bestimmt die Hälfte ihres Buches einfach so verschlungen hat und ich in Ruhe die letzten Tage Revue passieren lassen konnte.

queen charlotte soundsqueen charlotte sounds

queen charlotte soundsqueen charlotte sounds

Danach ging es auf kleine Rundreise, wobei man bei einigen Passagen entweder ganz viel Vertrauen in seinen fahrbaren Untersatz, Sanchez ist unkaputtbar, oder einen Jeep haben sollte. Einmal hatte Anne-Kathrin doch tatsächlich gemeint, dass es hier nicht mehr weitergeht…doch noch 2 Kilometern wirklich wildem Gelände war die Welt wieder in Ordnung.

Es waren einfach ein paar schöne ruhige Tage die wir hier oben verlebt haben. Hier kann man es wirklich sehr gut aushalten…

Nun geht es von Wellington aus zur Entdeckungsreise der Nordinsel. Mal sehen wie lange wir hierfür brauchen, geplant sind erst einmal nur drei Wochen, aber wer weiss wohin es uns verschlägt…

kaikoura – dolphin encounter – blenheim – havelock

Wie es sich für einen Morgen am Strand gehört, war Michael mal wieder früh wach und genoss den Sonnenaufgang. Besonderes Highlight waren aber diesmal ein paar Delfine die sich ganz in der Nähe tummelten. Umso größer war die Vorfreude auf das was noch vor uns lag.

kaikoura - dusky dolphinskaikoura - sonnenaufgang
8.30 standen wir bei den Dolphin Encounter auf der Matte und hofften auf zwei freie Plätze. Alles was sie uns anbieten konnten, waren zwei “Shared-Swimmer” Plätze. Also wenn einer keine Lust mehr hat sind wir dran. Gesagt getan und auf zum Boot.
Nach nur 10 Minuten Fahrt haben wir eine sehr große Gruppe von Delfinen erreicht und wir genossen das Treiben in vollen Zügen. Es hat nur zwanzig Minuten gedauert und auch Anne-Kathrin und ich waren mit im Wasser. Ein einfach unglaubliches Gefühl mit diesen sehr seltenen Tieren, die Dusky Dolphins, gemeinsam schwimmen zu dürfen. Da Delfine im allgemeinen als neugierig und verspielt gelten, hat es auch nicht lange gedauert und wir sind mit einer Gruppe von 4-5 Delfinen geschwommen. Man war Aug-in-Aug mit diesem wilden Tieren und hat sich an diesen kurzen aber intensiven Momenten mit ihnen wahnsinnig erfreut. Wir sind gespannt wie die Fotos der Unterwasserkamera, danke noch einmal liebe Ska´ler, geworden sind.

kaikoura - dusky dolphinskaikoura - dusky dolphins

kaikoura - dusky dolphinskaikoura - dusky dolphins

Bei der Rückkehr hat es wie es Eimern geschüttet und bis auf einen leckeren Kaffee und ein Stück Quarktorte (lecker!!) war in Kaikoura nichts mehr zu erleben. Also machten wir uns einfach auf nach Blenheim und hofften auf eine schöne Stadt oder zumindest schöneres Wetter. Eine der beiden Hoffnungen trat ein und es war…das schöne Wetter. Die Stadt selbst war nicht besonders attraktiv und wir wollten einfach nur noch etwas essen. Bei der Suche nach unserem Auto, ja auch in einer Kleinstadt kann man seine Orientierung kurzzeitig verlieren, haben wir einen Second-Hand Buchshop und einen Pizza-Hut gefunden. In beiden haben wir zugeschlagen und haben nun zwei neue Bücher und einen wahnsinnig vollen Bauch.

Weil unsere Fähre erst am Freitag geht, stehen nun zwei Tage im Norden der Südinsel auf dem Programm, ,Nach kurzem Suchen haben wir abseits vom Queen Charlotte Drive einen sehr netten Parkplatz mit Seeblick gefunden. Von hier aus sollte es nun zur Erkundung der Sounds gehen.

christchurch

Nach den letzten aufregenden Tagen und Aktionen wollten wir es diesmal endlich etwas gemütlicher angehen lassen. Was gibt es dabei besseres als eine Reise in eine Stadt die sehr gute Chancen hat unsere zukünftige Heimat zu werden.

Da wir diesmal in einem sehr feinen Viertel der Stadt unser Lager aufgeschlagen haben, konnten wir ganz gemütlich das Treiben auf den Strassen beobachten. Natürlich weckte uns wieder die Sonne und der Magen knurrte schon ganz gut, also machten wir uns auch gleich auf ins Zentrum.
Da im Zentrum eine komische Parkregel gilt, und zwar darf man selbst wenn man bezahlt nur maximal zwei Stunden an einer Stelle stehen bleiben, haben wir einfach etwas ausserhalb des Zentrum geparkt. Somit konnten wir durch den größten Park der Stadt schlendern und über 5 oder 6 große Rugbyfelder und einen Golfplatz laufen und den Morgentau unter unseren Füssen genießen. Hier gibt es doch tatsächlich mitten in der Stadt einen Golfplatz und einige ältere Semester haben auch munter ihre Bälle geschlagen.

christchurch - 43

christchurch - 41christchurch - 42christchurch - 45

Die Stadt selbst hat uns den ganzen Tag über sehr gut gefallen und wir genossen unsere Zeit. Als allgemeine Unterhaltung gibt es gelegentlich ein paar Strassenkuenstler im Zentrum zu bestaunen. Mit feinem englischen Humor und lustigen Einlagen haben uns die “Motley Two” über eine halbe Stunde lang unterhalten. Bei der Jongliereinlage haben sie sogar die Deutschen aufs Korn genommen und sehr technisch jongliert und gesagt, “Es ist wahnsinnig schwierig und technisch, aber ist nicht wirklich witzig…” (englischer Humor).

Den restlichen Tag sah dann wie bei vielen Touristen aus, von einem Highlight zum nächsten und alles schön mit dem kostenlosen Shuttlebus abfahren. Christchurch ist, obwohl sie die zweitgrösste Stadt mit 340.000 Einwohnern ist, doch recht überschaubar und wir waren gegen 4 Uhr mit allem durch. Da waren nur noch die Delfine am Hafen zu bestaunen…

Doch als wir in Lyttelton angekommen sind, sahen wir nur einen großen Güterhafen, keine Delfine. Also haben wir wie immer einfach einen Passanten gefragt wo man denn Delfine oder Pinguine hier sehen kann. Erst sagte der nette ältere Herr, dass es heute keine zu sehen gibt. Er überlegte kurz und sprach, dass er jetzt gleich auf eine kleine Bootstour mit Freunden geht und ob wir nicht Lust hätten mitzukommen. Wir haben uns kurz angesehen und spontan zugesagt. Am kleinen Hafen trafen wir dann auf das Boot von 1912, welches im Krieg die verwundeten englischen Soldaten von Frankreich nach England gebracht hatte, und auf die restliche Crew. Es wurde eine sehr schöne und interessante Fahrt die wir sehr gemütlich und mit Frankfurt Würstenchen und Kaffee auf dem Boot ausklingen ließen. Aber der Gastfreundschaft nicht genug, bot uns einer der Herren sogar noch eine Dusche bei sich zuhause an. Wie der Zufall es wollte, war er sogar bis letztes Jahr noch Honorarkonsul von Deutschland in Neuseeland.
Ein wunderbarer Tag hat ein noch sehr viel schöneres Ende genommen.

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christchurch – hanmer springs

Die vorerst letzten Tage auf der Südinsel wollten wir ganz in Ruhe genießen. Also standen diesmal keine waghalsigen Aktionen auf dem Programm, sondern einfach nur Flora und Fauna.

Von Christchurch aus haben wir uns auf den Weg nach Kaikoura gemacht, eine kleine Stadt von der man Delfine, Wale und Albatrosse bestaunen kann. Auch wenn wir bereits frisch geduscht waren, noch einmal vielen Dank nach Christchurch, konnten wir es uns nicht nehmen lassen einen kurzen Abstecher nach Hanmer Springs zu machen. Hier haben wir dann bei bis zu 41 Grad Wassertemparatur die Seele baumeln lassen. Da das Bad doch eher überschaubar ist, haben wir uns nach zwei Stunden wieder auf den Highway begeben. Natürlich nicht ohne vorher im i-Site unsere Delfintour vorzubuchen und unsere Fähre für Freitag zu prüfen.
Am späten Nachmittag erreichten wir dann endlich Kaikoura, eine wirklich kleine klitzekleine Stadt, die ohne die Meeressäuger wohl im Atlas ein weißer Punkt wäre.
Ganz deftig haben wir uns Fish&Chips genehmigt. Und wir können schwören, dass hier mit Öl nicht gespart wird! Aber der Magen war schließlich voll und die Nachtruhe am extra für Camper freigehaltenen Parkplatz gerettet.

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