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getting settled in Germany

Archive for suedinsel

wanaka – rob roy glacier

1 st day
Um von dem Heliflight noch ein wenig zu entspannen und die Reise zu pausieren, haben wir uns für Wanaka entschieden. Eine sehr kleine schöne Stadt mit einem großem See und ein paar wunderbaren Häusern. Hier kann man es mit Sicherheit auch noch sehr viel länger aushalten.
Da es ein wenig bewölkt war, haben wir Puzzle World besucht. Ein kleiner Freizeitpark für Kuriositäten, Rätsel, Puzzle und ein großes Labyrinth. In diesem haben wir fast eine 3/4 Stunde gebraucht um den Ausgang zu finden. Doch zum Glück waren wir nicht allein und haben zusammen mit einer Gruppe sehr rüstiger Rentner gesucht.

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Am Nachmittag kam auf einmal die Sonne heraus und wir haben bei einem sehr gemütlichen Spaziergang den See ein wenig entdeckt. In dieser Gegend hat es uns wirklich gut gefallen, schönes Wetter, tolle Landschaft und eine Menge nette Menschen. Hierher kommen wir bestimmt noch einmal zurück.
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2nd day
In Vorbereitung für unsere Tracks haben wir uns kurzerhand entschieden den Rob Roy Walk zu laufen. Nach einer Stunde Fahrt haben wir den Startpunkt erreicht. Die Fahrt ging durch Schafs- und Kuhherden, wobei man nicht immer sagen konnte das ein Zaun sie oder uns geschützt hat. Sehr regelmäßig kommt man in Neuseeland zum Stoppen um eine Schafsherde über die Strasse ziehen zu lassen.

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Der Walk selbst ging zu dem Rob Roy Glacier, den man bereits vom Parkplatz aus sehen konnte. Dennoch mussten wir mehr als zwei Stunden über Stock und Stein nach oben klettern. Durch die ständige Steigung und den sehr steinigen Weg war es um einiges schwerer als erwartet. Als wir endlich den Gletscher erreicht haben, wurden wir von ein paar Kea empfangen. Diese Papageiart hat sich auf das Leben in der Höhe angepasst und bereitet den Touristen eine Menge Spass, den scheu sind diese Vögel überhaupt nicht mehr.

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Am Abend sind wir nach Te Anau gefahren und haben einen kurzen Stopp in Queenstown eingelegt. Auf der 2,5 stündigen Fahrt haben wir bis auf hunderte von Sternen kaum ein Fahrzeug gesehen. Es war schon fast etwas unheimlich den ganzen Weg zu fahren und niemanden um sich zu haben.

…wie immer sind alle Fotos und noch viele mehr in unserer Gallery zu finden.

heliflight über southern alps

Heute hatte ich Pipi in den Augen. Um alle Mutmaßungen aus dem Weg zu räumen, dass hier ist Annes erster eigener Tagebucheintrag.

Also der Tag heute hat mich wirklich überwältigt.

Es war einmal ….
ein richtig toller Morgen im Auenland. Noch benebelt von der traumhaften Fahrt ins Gebirge, dem Gletscher-Walk, dem Abstecher in den Regenwald um Lake Matheson und dem mystisch anmutenden Strand von Gyllipies Beach, ging es heute früh mit dem Heli ins ewige Eis.

Da der Helikopter recht klein war, er fasste nur 4 Personen plus Pilot, freute es uns sehr, dass der Wind ein wenig nachgelassen hatte. Nach einem smoothen Start
ging es Richtung Mount Cook, der höchste Berg NZ. Die Gletscherlandschaft ist schon echt beeindruckend. Das viele Weiß gepaart mit ein wenig Abgasgrau, die riesigen Risse im weißen Eis, die Gletscherspalten und rauen Felsen.

Nach ein paar Kurven sind wir zum Fotostopp auf einem Gletscher gelandet, Von hier hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Franz-Joseph Gletscher und den Fox Glacier und Mount Cook. Diesen Moment halten wir für immer fest.

Der Flug war bereits nach 45 Minuten zu Ende. Schade. Nach diesem tollen Erlebnis in den Bergen haben wir uns Richtung Wanaka aufgemacht. Die kurvenreichen Straßen und die tollen Aussichten auf der Fahrt haben uns an das Auf und Ab des Fluges erinnert. Den Heli-Flug können wir auf unserer Adrenalin-Liste abhaken, jetzt fehlt nur noch Skydiving, Bungee-Jumping, Jetboot, … .

ein kleines video von unserem flug findet ihr hier: http://www.globetreter.com/video/nz_flight.avi

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franz josef glacier – fox glacier – lake mathesou – gillypies beach

Heli-Hike und Rundflug wurde uns heute leider verwehrt. Wegen heftigem Wind auf dem Franz Josef Glacier und Fox Glacier sind die Hubschrauber heute nicht auf den Gletschern gelandet. Dann werden wir es einfach am nächsten Tag noch einmal versuchen.

Statt dessen ging es zu Fuß zum Franz Josef Gletscher. Die Eisgrenze erreicht man über ein Flussbett und einen kleinen Aufstieg gut zu Fuß. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass der Gletscher bis in den Regenwald hineinragt. Es ist eine riesige grüne Oase in der das Bett des Gletschers liegt. Den starken Rückgang des Gletschers erkennt man sehr gut an den Schildern die gelegentlich zu finden sind. So war 1780 der Gletscher dort wo heute ein großer Parkplatz für Touristen ist, gut 1 km entfernt.

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Da wir nun noch genug Zeit hatten ging es auch gleich noch nach Fox Glacier. Hier konnten wir auch unseren heiß ersehnten Helikopter-Flug buchen, am nächsten morgen um 9.30 soll es losgehen.

Den Lake Mathesou mit dem wunderschönen Blick auf die Berge haben wir uns gleich noch gegönnt. In einer guten Stunde kann auf um den See wandern. Es ist kaum zu beschreiben wie die Natur sich hier ausgebreitet hat. Riesige Farne verbinden sich mit moosbedeckten Bäumen und bilden einen dichten lichtdurchflutenden Wald. Durch die Bäume kann man den ruhigen See und die Bergspitzen der Southern Alps erkennen. Ein wunderschönes Spektakel das man so auf der Welt sicherlich nur hier sehen kann.
Den Sonnenuntergang haben wir am Meer genossen. Man kann es kaum glauben, doch die Verbindung von Regenwald, ewigem Eis und dem Meer war hier spürbar. Vom Strand aus lagen einem der Regenwald und die Bergkette eingetaucht in der Rot der untergehenden Sonne zu Füßen. Durch die tosende Brandung sahen die alten Baumstämme, die auf dem Strand zahlreich herumlagen richtig unheimlich aus.

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nelson nationalpark – pancake rocks – cape foulewind

Am Sonntag haben wir einige Kilometer geschrubbt. Ohne jedoch die obligatorischen “uhh, wie ist das schön hier” und Foto-Stopp zu vernachlässigen. Es ging von der Küste zum “Lake Roturua” im Nelson Nationalpark und dann die Küstenstraße zu den Pancake Rocks und Blowholes. Wie der Name schon sagt, sehen die Felsen durch die Einwirkung von Wind und Wasser wie aufeinander gestappelte Pfannkuchen aus. Da bei unserem eintreffen gerade die Ebbe eingesetzt hat, blieb uns das Naturschauspiel der Blow-Holes verwährt. Nichtsdestotrotz ist es ein “must-do” für jeden Neuseeland-Besucher. Der Rundgang ist ein ein echtes Highlight.

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Weiter ging es zur Robben-Kolonie am Cape Foulewind. Und der Name ist Gesetz. Diese Robben sind doch echte Faulenzer. Liegen da so in der Sonne und lassen es sich gut gehen. Ab und zu gibt es ein paar kleinere Raufereien. Aber da die Sonne so schön scheint, kümmert man sich lieber um die eigene Gemütlichkeit und lässt den größeren und stärkeren Rivalen passieren.

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Der Hunger trieb uns dann doch zum Stopp in Greymouth. Nicht zu vergessen der obgligatorische Benzinstopp. Denn die nächste Tankstelle ist erst wieder in 90km zu finden. Das kleine Dorf “Hari Hari” mussten wir leider auch an uns vorbei ziehen lassen. “If you hurry hurry, you have stay in Hari Hari.”

Zum Schlafen haben wir wieder einmal ein Highlight aufgetan. Ein gut ausgestatteter D.O.C. Campground an einem kleinem idyllischer See an dem Motorway.

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motueka – nelson lake nationalpark – lake rotorua – westport – cape foulwind – lake ihateke

Morgenstund hat Gold im Mund…sagt man gelegentlich. Und so kam es an diesem Morgen das am Backpacker ein paar Leute zur Kayak-Tour abgeholt worden. Nach ein kurzem Fragen war es auch kein Problem das wir gleich mitkonnten. Also hieß es schnell Sachen packen und ab zum Tour-Operator “Sea-Kayak”. Da es schon in zwanzig Minuten losgehen sollte, haben wir uns kurzerhand für die längste Tour entschieden, “Anchor-Bay”.

Mit einer sehr kleinen Gruppe, wie waren nur zu fünft, sind wir mit dem Kayak auf der Tasmanischen See gepaddelt. Da es sehr windig war, hielten wir uns die meiste Zeit in etwas windgeschützten Bereichen auf. Doch wenn es auf die offene See ging, dann wurde es lustig. Seefest sollte man für eine solche Tour schon sein und nass wird man auch auf jeden Fall.

Nebenbei hat Jill noch die ein oder andere Geschichte über Abel Tasman und die Maori erzählt. Jetzt wissen wir, warum Abel Tasman vier seiner längsten Männer verloren hat oder warum der reichste Neuseeländer es nicht geschafft hat alle Kayakfirmen zusammenzuschließen. Einmal waren es kanibalisch veranlagte Maori und das andere Mal ein Kartoffelchip.

Und dann noch die resolute Holländerin, die der neuseeländischen Regierung die Idee aus dem Land einen Nationalpark zu machen einfach untergejubelt hat, indem sie ihre obersten Landsleute zur feierlichen Eröffnung des Parks eingeladen hat. Um keine Staatsaffäre herauf zu schwören, hat die neuseeländische Regierung eingewilligt den Abel-Tasman-Nationalpark zu gründen.

Es wäre auch eine Schande gewesen, hätte man diesen schönen Fleck Erde nicht vor der Zerstörungswut geschützt. So konnten wir beim paddeln Robben beobachten, einsame Strände besuchen und ein wenig Natur genießen. Vom paddeln gegen den starken Wind und Regenschauern blieben wir so gut wie verschont. Gut nur, dass wir keinen 2-tages Trip oder die eigentlich geplante Wanderung unternommen haben. Die wäre dann schön ins Wasser gefallen.

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Die zweite Nacht in Motueka war so viel schöner. Denn der Tip von Jill lag direkt am Strand und wir konnten den Sonnenuntergang genießen. Ein wenig geärgert haben wir uns schon, denn eigentlich hätten wir schon die Nacht zuvor so schön schlafen können.

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