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getting settled in Germany

Archive for wellington

Wochenenden als Highlights…

Wie man sicherlich mitbekommt, verlaeuft unser Alltag momentan wie in den meisten Haushalten. Montag bis Freitag malochen und am Wochenende die Zeit so gut wie moeglich geniessen. Da wir die wunderbaren Highlights einer Arbeitswoche ersparen wollen, konzentrieren wir uns doch einfach auf die Wochenenden :)

Kleiner Umtrunk mit kleinem Digital Team

Nach einem doch recht aufregenden Wochenende hatten viele von uns sich auf ein ruhiges Wochenende gefreut. Doch da niemand etwas gegen ein wenig Geselligkeit hat, hat Michael einfach sein kleines Digital Team am Samstag Abend zu uns eingeladen. Neben ein wenig Nintendo Wii und gemuetlichem Essen und Trinken ging es zu spaeterer Stunde ueber zum Poker. Stephen, der sich in einer der lokalen Pokerligen ein paar Dollar dazuverdient, hat sein neues Set mitgebracht und schnell wurde klar das dies eine lustige aber doch nicht ganz unangagierte Runde wird.

Gegen 11 haben wir dann den TV nebenbei laufenlassen, schliesslich darf man die AllBlacks nicht verpassen. Besonders imposant ist natuerlich der Haka welcher vor jedem Spiel von dem Team aufgefuehrt wird. Ein sehr beeindruckendes Spektakel wenn man bedenkt das im Stadion voellige Ruhe einkehrt um dem Haka zu sehen und zu hoeren. Die Spiele selbst sind in der Vorrunde sehr entspannt, hier geht es mehr um die Differenz wie hoch die All Blacks gewinnen. Ganz nebenbei sei erwaehnt das wir das Pokerspiel nach gut drei Stunden abgebrochen haben, die Augenlider waren einfach zu schwer und selbst eine Runde frischer Kaffee konnte nicht mehr helfen. Als Gewinner haben wir Melissa ausgewaehlt, da sie zum Zeit genug Steine fuer eine halbjaehrige Asienreise hatte :)

Wochenende mit AIMproximity

In den letzten Tagen war so einiges los. Am Wochenende ging es mit den Kollegen zum Mt. Ruapehu und diese Woche konnten wir sogar ein wenig Michaels Geburtstag feiern.

Tour zum Mt.Ruapehu

Freitag nachmittag ging es in zwei Vans auf zu einem Wochenende mit AIMproximity. Da wir doch noch ein wenig was zu tun hatten, sind wir mit dem zweiten Van gefahren. Ganz entspannt sind wir mit 11 Leuten und gesamten Equipment gestartet. Ein kleiner Stop am Liquorstore kurz vor dem Ziel durfte nicht fehlen, schliesslich sollte es Geruechten zufolge keine Bar in der Lodge geben.

Samstag morgen hiess es dann kraeftig fruehstuecken und ab auf den Berg. Am Berg angekommen hatten wir schon die Befuerchtung einen langen Marsch samt Board hinlegen zu muessen, denn alle Autos wurden in den untersten Parkplatz gewunken. Doch da wir einen grossen Van und einen scheinbar sehr offiziell wirkenden Michael als Fahrer hatten, konnten wir bis ganz hoch auf den Busparkplatz fahren.

Der komplette Samstag stand dann im Zeichen von “wo bist du, ich bin hier” und die Mobiltelefone waren im Dauereinsatz. Das Skigebiet ist sehr weit und man kann mit ein paar Liftbesuchen ganz schnell aus der Reichweite der anderen Kollegen sein. Nachdem man sich so langsam wieder gefunden hat, genossen Michael und seine Kollegen die Abfahrten in den etwas hoeher gelegenen Regionen. Anne-Kathrin blieb nach einem kurzen Abstecher im Happy Valley im Mittelstueck des Berges und genoss es ein paar Runde zu drehen.

Am Abend stand dann neben kraeftigen Abendessen noch ein paar Partien Poker und schlussendlich das All Blacks spiel auf dem Programm. Ganz nebenbei sei erwaehnt das ein kurzfristig einberufenes Trinkspiel gegen das Buero in Aukland 1:2 verloren wurde. Als der Managing Director davon erfahren hat, war er am Boden zerstoert und hat gleich Qualifikationstrinken fuer die naechsten Ausscheidungsspiele angeordnet. Nun warten alle gespannt auf die Top5 Trinker im Wellington office, die in Zukunft bei Trinkspielen gegen anderen Bueros und Firmen antreten :)

Sonntag ging es gegen 9 Uhr wieder auf die Strasse und Michael ist den ganzen Weg bis Wellington zurueckgefahren. Der Rest im Bus war sehr ruhig und hat die ein oder andere Kaffeepause benoetigt um wieder auf Touren zu kommen, der Abend zuvor war wohl doch etwas zu lang…

Michaels Geburtstag

An einem Dienstag Geburtstag zu haben ist nicht immer wirklich einfach. Besonders wenn man auch noch ins Buero kommen muss. Als sich herumgesprochen hat, das er Geburtstag hat durfte er sich das ein oder andere Staendchen von den Kollegen anhoeren. (Unter uns: es war nicht immer wirklich schoen zuzuhoeren :) )

Getreu einer sehr schoenen Tradition bekommt das ganze Buero, immerhin 35 Leute, den Wunschkuchen des Geburtstagskinds. Michael hat sich fuer einen franzoesischen Schokokuchen entschieden…sehr sehr lecker.

Am Abend sind wir beide noch gemuetlich und ganz in Ruhe Abendessen gegangen und haben den Tag schoen ausklingen lassen.

auf du und du mit dem automobilclub

Was aus einem kleinen Ausflug zum Auffuellen der Gasflaschen werden kann, durften wir am Mittwoch Abend erleben. Da es am Abend doch etwas kuehler ist und unsere Gasflaschen fuer den Gasheizer leer waren, wollten wir nur ganz kurz in die Stadt zum Auffuellen. Doch da haben wir die Rechnung ohne Sanchez gemacht. Nachdem beide Flaschen aufgefuellt waren starteten wir den Wagen, doch kamen nur noch bis zur Ausfahrt der Tankstelle. Danach ging mal wieder nichts mehr.

Die netten Damen und Herren vom AA kannten uns mittlerweile schon, schliesslich war es das dritte Mal in drei Wochen. Nicht nur kam der gleiche Mechaniker, wir sogar das vergnuegen den gleichen Fahrer vom Abschleppdienst zu haben. Mit beiden hatten wir Spass an der Not und der Plan war beschlossen, das nun endlich der Verteiler an Sanchez ausgetauscht werden muss. In der letzten Werkstatt wurde er scheinbar nur notduerftig repariert.

Lange Rede kurzer Sinn, der Spass war wieder einmal nicht ganz billig und da wir auch noch einen Japan Import fahren ist die Ersatzteilbeschaffung schwierig. Der ganze Zauber hat zwei Tage gedauert und nun fahert er hoffentlich fehlerfrei fuer die naechsten 100.000 Kilometer. Falls wir ihn nicht vorher gegen einen kleinen Flitzer eintauschen.

Die erste kleine Tour am Samstag hat er sehr gut gemeistert und wir sind guter Dinge, dass wir naechstes Wochenende wieder in die Berge fahren koennen.

die diva will nicht…

Strahlender Sonnenschein, kein Wind und jede Menge Neuschnee. Es sollte ein sehr schoenes Wochenende werden. Doch da haben wir die Rechnung ohne unsere Diva gemacht.Nachdem es letztes Wochenende schon nicht sein sollte, dachten wir Sanchez is wenigstens nun auf unserer Seite.

Wir haben uns Samstag um 5 uhr morgens auf den Weg nach Mt Ruapehu gemacht. Doch nach 30 km war der Spass vorbei. Unser treuer Begleiter meldet ein wenig Hitze im Motor und wir waren auf dem direkten Weg zur naechsten Tankstelle, leider nicht schnell genug. Die Freunde von AA haben uns wir mal abgeschleppt, diesmal sogar bis vor die Haustuer. Ein sehr netter Mechaniker wollte nicht mal Trinkgeld von uns, mit der Begruendung “Ich werde doch von jemand anderem bezahlt.”. Einfach herrlich.

Scheinbar ist Sanchez eine kleine Diva, die gelegentlich die zarte Hand eines Kfz-Mechaniker braucht. Also ging es in Richtung Werkstatt und das grosse Raetselraten wir teuer der Spass wird began. Von einem Second Hand Motor (2000Dollar) bis ein kleines Kabel (50Dollar) war alles dabei. Schlussendlich sind wir bei einem kleinen Kabel herausgekommen, das ein wenig verdreht und vergammelt war. Und gaaanz zufaellig hat die Werkstatt den Deckel fuer die Wasserkuehlung auf dem Boden des Motors (?) gefunden. Die ganze Reparatur hat gluecklicherweise keinen Cent gekostet. Nun hoffen wir mal, dass die naechsten Wochen mit unserer kleinen Diva etwas enspannter verlaufen. Eventuell goennen wir Sanchez ab und zu einen Spritzer Oel oder eine Handwaesche…

Mit dem Snowboarden versuchen wir es einfach noch einmal naechstes Wochenende. Mal schauen was dann passiert…

arbeitsalltag…

Nach fast drei Wochen finden wir uns im NZ Arbeitsalltag wieder. Jeden morgen geht es kurz nach 6 aus dem Bett. Danach macht sich Anne-Kathrin auf zur Bahn und Michael schwingt sich aufs Rad. Dank einer sehr wohlwollenden Firmenpolitik koennen wir gemuetlich in der Firma fruehstuecken. Ein besonderes Highlight…es gibt Nutella. Nicht zu vergessen, die wunderbare Dusche auf Arbeit.

Aim ProximityAim Proximity

Die Arbeit selbst unterscheidet sich kaum von unseren Jobs in Deutschland. Michael kann sich als Digital Producer um ein kleines, aber schnell wachsendes, Team kuemmern. Mit dem neuen Kunden Vodafone blickt das Online Department einer rosigen und arbeitsreichen Zukunft entgegen. Anne-Kathrin betreut als Account Manager wieder einige Kunden und darf sich von Meeting zu Meeting mit neuen Projekten und Aufgaben befassen.

Den Feierabend verbringen die Kollegen sehr gern in der Firma und das hat nicht unbedingt mit Ueberstunden, als vielmehr mit einem grossen Kuehlschrank gefuellt mit Bier, Wein, Ginger Ale, Coke und vielem mehr zu tun. Bei einer gemuetlichen Party Dart und einem kleine Gespraech in der riesengrossen Kueche vergeht der Abend sehr schnell. Wir haetten es nicht viel besser treffen koennen. Es gefaellt uns bisher sehr gut.

Am Wochenende wollten wir eigentlich zum ersten Snowboard Ausflug aufbrechen. Doch da machte uns die Diva Sanchez einen kleinen Strich durch die Rechnung. Mitten am Berg wollte er nicht mehr. Die Zuendung musste ausgetauscht werden. Leider ist uns das ganze Donnerstagnacht passiert und das Auto konnten wir erst Samstagmorgen abholen. Etwas zu spaet um noch mal vier Stunden zu fahren. Nun hoffen wir auf naechstes Wochenende und es sieht bisher sehr gut aus :)

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