globetreter
getting settled in Germany
Archive for ecuador
August 31, 2002 at 4:02 pm · Filed under ecuador
Ein schöner Tag sollte es werden. Nun gut, das Frühstück gegen um 5 uhr morgens war nicht für jeden so angenehm, man wollte gern noch im Bett bleiben. Doch gelohnt hat es sich allemal. Die heissbegehrten Plätze waren schnell gesichert und die Fahrt konnte losgehen. Natürlich nicht ohne Sitzkissen, denn es war schon recht kalt so früh am Morgen. Uns erwartete eine schöne Aussicht bei der Fahrt durch die Berglandschaft der Region. Als dann auch noch die Sonne sich ihren Weg durch die Wolken bahnte, war alles in bester Ordnung. Der Po tat nach gut 3 Stunden Fahrt dann auch nicht mehr weh und man konnte sich in Ruhe auf die Landschaft konzentrieren ;) Das einzigste und bisher ungelöste Rätsel des Tages war die Teufelsnase. Keiner konnte so recht erklären wo man denn nun in diesem riesigen Felsen eine Nase erkennen kann. Aber naja, die Fahrt war auf jeden Fall ein sehr schönes Erlebnis und vielleicht finden wir noch eine Person welches uns das Rätsel lösen kann.
Am nächsten Tag stand eine 7-stündige Fahrt an die Küste auf dem Programm. Deshalb hierzu keinen extra Eintrag…
August 29, 2002 at 4:01 pm · Filed under ecuador
Eine weitere 3-stündige Dschungelerkundung stand heute auf dem Programm.
An einem Bach inmmitten des Dschungels ging es entlang. Ein besonderes Highlight mit vielen engen Felsformationen und jeder Menge Fledermäusen. Diese flogen uns dann auch wie wild über die Köpfe und haben die Kletterpartie haufig sehr spannend werden lassen! Die ein oder andere Schrecksekunde hatte jeder auf diesem Weg. ;)
Der Nachmittag stand im Zeichen des Flusses Napo. In aller Ruhe ging es mit den LKW-Schläuchen abwärts. Es war eine sehr entspannende Fahrt. Die müden Knochen konnten sich auf diese Weise etwas ausruhen.
m indigena Dorf sahen wir dann auch wie eine typische Gemeinde im Regenwald lebt und wie der Chicha hergestellt wird.
Ein traumhafter Sonnenuntergang erwartet uns in der Shangrila-Lodge. Auf das Abschlusskontzert der ganz speziellen Lodgeband hatten jedoch nicht wirklich alle Lust, aber zu einem Tänzchen und einem Glas Canelazo liess sich keiner zweimal bitten.
Den nächsten Tag verbrachten die meisten Teilnehmer ganz gemütlich in den Hängematte und genossen die Aussicht.
August 27, 2002 at 4:00 pm · Filed under ecuador
Die drei Schlauchboote standen schon bereit, um ein weiteres Kapitel der Aktivtour zu beginnen.
Die Stromschnellen des Rio Napo machten die Fahrt zu einer äusserst lustigen Angelegenheit. Bei strömende Regen ging es in den Fluss. Somit waren alle schon vor dem Start ordentlich nass und der Fluss hatte noch einmal einen höheren Pegelstand.
Ein kurzer Stop an einer versteckten Lagune gab uns die Möglichkeit Haut und Haar mit natürlichem Schönheitsschlamm zu pflegen. Somit war es auch kein Problem die in einem schmalem Felsgang lebenden Fledermäuse zu irritieren. Über unseren Köpfen schwirrten sie trotzdem, doch keiner wurde ausgesaugt. :-)
An einer klassischen Mutprobe, dem Springen von einem Felsvorsprung, konnte man sich auch beweisen.
Von 5, 8 oder 10 Metern ging es hinab in den Fluss. Natürlich gab es wieder einige die aus den verschiedensten Gründen geschwächelt haben Die nächste Station war das kleine Paradies Shangrila. Eine Aussicht, unglaublich. Alle waren begeistert von dem Luxus dieser Aussicht und dem Strom, den es für den ein oder anderen Fön gab ;)
Der Abend klang, Sterneguckend in der Hängematte liegend, gaaanz ruhig aus.
August 26, 2002 at 3:59 pm · Filed under ecuador
Ausgerüstet mit Gummistiefeln und wasserdicht-verpackten Fotoapperaten machten wir uns auf den fünf-stündigen Weg. Insgesamt galt es, 5 Wasserfälle zu bezwingen. Damit das Ganze auch nicht zu einfach wurde, erschwerten glitschige Steine, morsche Baumstämme, wassergefüllte Gummistiefel und hüfthohes Wasser das Klettern. Eduardo (unser ortskundiger Guide) sicherte uns bei den steilsten Wasserfällen mit einem Seil ab. Trocken bleiben war unmöglich!
Zwischendurch legten wir 2 kleine Badepausen am Fusse einer der wunderschönen Wasserfälle ein. Der Rückweg führte uns durch dichtes Gestrüpp und steile Hänge abwärts. Wir konnten uns auch an einer Liane testen und wie Tarzan und Jane durch den Dschungel baumeln.
Durchnässt und verschmutzt, aber erfolgreich und mit unvergesslichen Eindrücken, kehrten wir zu unseren Cabañas zurück und freuten uns auf das leckere Mittagessen.
Am Abend zeigte sich, wer noch nicht all sein Allgemeinwissen im Dschungel verloren hatte. Ein kleines Buch wurde zum willkommenen Zeitvertreib.
August 25, 2002 at 3:58 pm · Filed under ecuador
Ein klassischer ruhiger Morgen am Frühstückstisch: Einige Teilnehmer sind klassische Morgenmuffel und erwachen erst bei einem Glas frischen Brombeersaft…
Im ethnisch-botanischen Garten erfuhren wir, dass ein Stamm im Amazonas zwei getrennte Eingänge für Mann und Frau hat und dass der persönliche Stuhl des Hausherren beim Verlassen des Hauses umgedreht wird. Die ersten Mückenstiche heilten einige mit Drachenblut des gleichnamigen Baumes. Glücklicherweise versuchte sich niemand an den hochgiftigen Kräuterchen.
Auf dem Weg nach Tena besuchten wir die Tieraufzuchtsstation “Fatima”.
Die kleinen Totenkopfäffchen begrüssten uns auf Herzlichste in unserem Van. Der naturbegeisterte Besitzer erklärete uns seine Tiere und die Aufgaben die er sich zum Ziel gesetzt hat. Einige Tiere hatten wir bis dahin noch nie vorher gesehen, wie der riesige Tapir oder die sich im Wasser vermehrenden “Riesenratten”. (Kapiware)
Für die nächsten 70 km haben wir ca. 4 Std. gebraucht und dabei die verblüffende Selbstsicherheit bei der Wegbeschreibung kennen gelernt. Verfahren haben wir uns aber trotzdem, oder gerade deswegen…
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