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Chavin de Huantar
Und wieder war Huaraz der Ausgangspunkt fuer einen weiteren
Tagesausflug. Diesmal ging es Chavin. Viele Archaeologen sind
der Meinung das hier die Kulturen Suedamerikas ihren Anfang
nahmen.
Leider regnete es waehrend unseres Besuches ein wenig. Doch
das freigelegte Gelaende mit dem Tempel, dem Hauptplatz und
den Raeumen fuer die Prieserfamilie war schon beeindruckend.
Wenn man bedenkt das das ganze Gelaende ca. 2000 v.Chr. begonnen
wurde, fragt ich mich warum wir heut erst so weit sind. Das
Gelaende ist exakt geometrisch erbaut. Der Hauptplatz ist ein
Quadrat, mit genau mittig angelegten Treppen in allen 4 Himmelsrichtungen.
Auch der Eingang zum Tempel der Prister, der hoechsten Instanz
jener Zeit, ist ausgerichtet auf den Zentralplatz. Das bemerkenswerte
ist, das die Abweichung der Mitte des Einganges zur Mitte des
Platzes nur 9mm betraegt. Wenn man Chavin besucht lernt man
auch, das sie das Rad bereits kannten, aber nicht nutzten. Denn
die riesigen Steine, die zum Bau benutzt wurden, rollte man
*ganz einfach* von den Bergen hinab ins Tal. Dennoch stellt
sich noch immer die Frage, woher sie soviele Steine fuer ein
Bauwerk mit 7 Hektar bekommen konnten.
Eine wichtige Zahl fuer Chavin war die Zahl 7. Man findet 7
Stufen an allen 4 Seiten des Hauptplatzes, auf welchem fuer
das normale Volk die religioesen Zeremonien statt gefunden haben.
Und der Aufstief zum Eingang besitzt 14 Stufen. Die Mauer um
den Eingang wird geziert von 14 gleichgrossen Steinen. 7 schwarz
fuer die Maenner und fuer die Frauen 7 weisse Steine. Ebenso
ist der Eingang klar getrennt. Leider ist dieser bisher noch
nicht vollstaendig erschlossen und somit nicht fuer die Oeffentlichkeit
zugaenglich. Das Gelaende bietet vieles zum Entdecken und Bestaunen.
Chavin ist auf jeden Fall eine Reise wert. Unser Guide konnte
nicht allzu gut Englisch, also halfen wire in wenig als Dolmetscher
fuer die anderen Touristen aus ;)
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