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Pastoruri
Die Tour sollte 9 Uhr beginnen. Doch wie es sich fuer
ein gutes peruanisches Tourismusunternehmen gehoert, wurde alles
etwas spaeter. :
Das Buero wurde erst um 9.15 geoeffnet, dann ging es auf die
Suche nach allen Hotels, in denen sich Teilnehmer der verschiedenstens
Operator befanden. DAs Zusammenwuerfeln von Gruppen, um schlussendlich
einen Bus vollzubekommen, ist hier eigentlich gang und gebe.
Darauf sollte man sich unbedingt einstellen.
Die Tour selbst war recht nett. Ein kurzer Stop an einer natuerlichen
Mineralwasserquelle, hier sprudelte tatsaechlich reines Wasser
mit Kohlensaeure aus dem Boden. Ein sehr beeindruckendes Wasserloch
mit fantastischem Lichtspiel war ein weiterer kurzer Stop. Hier
konnte man auch die riesigen Kakteen bestaunen. Diese bluehen
nach ihrem mehr als 90jaehrigem Leben einmal und sterben anschliessend
ab. Diese Tatsache und die immense Groesse machen aus diesem
Kakteen eine Attraktion fuer sich selbst.
Als wir dann den Gletscher erreichten, ging es daran aufzusteigen.
Von 5000 Hoehenmeter sollte es auf 5400 gehen. Anne entschied
sich fuer den Gaul *5 Soles*, doch oben angekommen (5200m) gab
es immer noch eine grosse Strecke zu bewaeltigen. Hierbei merkte
die Gute das Berge doch nicht so das Richtige fuer sie sind
: Deshalb stieg sie, nachdem sie fast bis zum Gipfel kam(Aussage
von Anne : ), und ein wenig vom Eis geschnuppert hat wieder
bis zum Parkplatz hinab.
Ich habe mich wunderlicherweise ohne groessere Probleme, bis
zum vermeindlichen Gipfel gewagt. Die erhofften Eishoehlen waren
leider seit Juni geschlossen bzw. Weggeschmolzen. Doch der traumhafte
Ausblick entschaedigte allemal. Ich spuerte die Verbindung zur
Natur und die unheimliche Kraft die diese Berge ausstrahlen.
Es war ein tolles Erlebnis und ich freu mich schon auf Morgen,
dann geht es nach Chavin.
9.September 2002
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